Von Hundeahnungshabern, Shitstorms und Behindertenausweisen

anka-diego

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass die Hunde, mit denen ich im Tierschutz konfrontiert bin, eher speziell sind und in den allermeisten Fällen herzaft zubeissen bzw. zugebissen haben. Während solche Fälle bis vor einigen Jahren relativ selten waren, könnte ich mittlerweile – ein Millionenvermögen vorausgesetzt – ganze Hundertschaften bissiger Hunde beherbergen.

Nunja, könnte ich – würde ich aber nicht.

Im Moment bekomme ich, ich habe es schonmal erwähnt, nahezu täglich Anfragen, ob ich einen auffällig gewordenen Hund aufnehmen könnte. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass sich durch das Internet recht schnell verbreitet, wer so wahnsinnig ist bereit ist, sich einem solchen Hund anzunehmen. Aber irgendwie habe ich schon länger das Gefühl, dass mit der Zahl der Hundeahnunghaber auch die Zahl der unerzogenen und vor allem bissigen Hunde wächst.

Wobei Hundeahnunghaben heutzutage garnicht so einfach scheint, angesichts der immer neuer werdenen Methoden und wissenschaftlichen Erkenntnisse, die zwar irgendwie alle nix mit Hunden zu tun haben, aber dafür ganz schön wichtig und modern daherkommen. Dazu kommen natürlich die ganzen anderen Hundeahnunghaber, die sich im favourisierten Forum, in den sozialen Netzwerken, im Fernsehen oder – irgendwie garnicht modern – in Zeitschriften und Büchern verewigen.

Die einzigen, die ob all dieser neuen Erkenntnisse staunen und den Kopf schütteln, sind die, die es am besten wissen – die Forscher selber.

Natürlich haben all diese Experten ihre eigene Philosophie, meistens mit einem schmissigen Namen und einem ® oder © versehen, und sind ganz weit vorne in Sachen Hundeahnunghaben. Vor kurzem habe ich für die grandiose DogTalking eine Umfrage unter Hundetrainern gemacht und festgestellt, dass die neueste und meiste Methode die ist, dass man vorgibt keine zu haben. Nur um dann eine Zeile weiter unten die Methode von Oberhundeahnunghaber XY zu rezitieren – aber bitte mit einem „©“.

Nun ist mir das alles in allem ziemlich wumpe, wie oder warum jemand diese oder jene Methode für sich nutzt, um sein Ziel zu erreichen. Wäre da nicht die Sache mit den vielen, vielen, wirklich vielen Anfragen, die ich jeden Tag bekomme.

Denn eigentlich hat das, was wir hier oder unsere Kollegen und Freunde in den kommunalen Tierheimen tun, mit Tierschutz im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun. Die ursprüngliche Idee des Tierschutzes war es, gequälten und leidenen Tieren zu helfen.

Doch hat sich die Tierschutzarbeit im Laufe der letzten Jahrzehnte gewandelt. In den nunmehr 15 Jahren, in denen ich mich mit dem Thema beschäftige, habe ich vielleicht eine Hand voll Hunde untergebracht, die echte Tierschutznotfälle im oben beschriebenen Sinne waren.

Der Mammutanteil der Hunde, die heute in Tierheimen sitzen, ist seinen Menschen schlicht und ergreifend lästig geworden – sei es, weil vor der Anschaffung des Tieres nicht nachgedacht wurde oder weil die Hunde mangels Erziehung irgendwelche Verhaltensweisen an den Tag legen, die nicht ins Leben des Besitzers passen.

Während es vielen Ex-Hundebesitzern in Spe herzlich egal zu sein scheint, dass sie da gerade ein Lebewesen in eine ungewisse Zukunft abschieben, gibt es nicht wenige Menschen, die ihren Hund wirklich mögen und eine schier endlose Odyssee durch die Welt der Hundeahnunghaber hinter sich gebracht haben, bevor sie sich schweren Herzens und oft tränenreich von ihrem Hund trennen.

Solche Menschen haben sich wirklich Mühe gegeben. Schon beim Züchter haben sie sich rückversichert, dass der niedliche Weimaraner oder Border Collie der perfekte Familienhund ist. Irgendwie ist es komisch.

Niemand würde auf die Idee kommen, im Mercedes-Autohaus den Verkäufer zu fragen, welche Automarke die richtige für ihn sei. Was wäre wohl die Antwort? Machen wir uns nichts vor. Einer der Gründe, warum es so viele Probleme zwischen Hund und Halter gibt, ist doch die Tatsache, dass wir uns unsere Hunde nach dem Äußeren aussuchen und nicht danach, ob sie in unser Leben passen.

Um bei dem Beispiel mit dem Autohändler zu bleiben – ein einigermaßen vernunftbegabter Vater dreier Kinder würde immer den praktischen Kombi kaufen, auch wenn das kleine Cabrio ihm äußerlich mehr zusagen würde. Aber Vernunft und Hundehaltung hat seit gefühlten Hundert Jahren nichts mehr miteinander zu tun.

Die hundelieben und ambitionierten Neuhundehalter haben nun also ihren Welpen, dass dazugehörige Starterpaket vom Schrottfuttermittelhersteller und einen dreistelligen Betrag in einem Zoofachgeschäft für die „Welpen-Erstausstattung“ gelassen.

Was kommt jetzt? Richtig, es geht in die Welpengruppe. Aber bitte in eine, die auch hält, was sie verspricht. Und eine gute Welpengruppe erkennt man daran, dass sie genauso gut ausgestattet ist, wie das Småland, in das man den Nachwuchs sperrt, um in Ruhe Möbel mit Männernamen shoppen zu können.

Zwischen Bällebad, Wippe, Rutsche und natürlich quietschvergnügten Erwachsenen, die sich einen Oktav-Wettstreit in den Disziplinen „Feinfeinfein“ und „Hiiiiiiaaaaa“ liefern, lernt der junge Hund den ersten Blödsinn – super! Naja, zumindest für den kommerziell arbeitenden Hundeahnunghaber (zu denen ich übrigens auch gehöre). Denn nach dem Welpenkurs ist vor dem Junghundekurs – und dann gibt es ja noch den Fortgeschrittenen-, Erwachsenen-, Klein-, Groß- und Mittelgroße Hundekurs.  Und wenn das nicht reicht, dann gibt es ja noch die Einzelberatung …

Eines ist sicher – die finanzielle Zukunft des Hundeahnunghabers.

Versteht mich nicht falsch, all das ist völlig in Ordnung, wir leben in einer Marktwirtschaft und jeder soll sein Auskommen haben. Harald Schmidt hat mal gesagt: „Auch Behinderte haben ein Recht, verarscht zu werden.“ Selbiges gilt für Hundehalter. Weltoffen wie ich bin, würde ich sogar soweit gehen, dass jeder Hundebesitzer das Recht hat, sich auszusuchen, vom welchem Hundetrainer er sich ausnehmen lässt.

Meiner Meinung nach gibt es drei Sorten von Hundeverstehern:

  1. Diejenigen, die ein gutes Bauchgefühl und/oder viel Ahnung haben, mit Menschen können (sic! die sind unsere Kunden) und bei Problemen wirklich weiterhelfen können.
  2. Diejenigen, die zwar weder Ahnung haben noch über ein gutes Bauchgefühl verfügen, aber mit Menschen gut können und auch niemanden schaden
  3. Betrüger – meistens Menschen, die nicht nur ihren ihnen anvertrauten Kunden schaden, sondern häufig fest davon überzeugt sind, dass sie zu Gruppe 1 gehören oder besser noch diese erfunden haben.

Das schöne an Hunden ist aber, dass man auch mit Bällebad und Kinderrutsche in den meisten Fällen nicht viel kaputt machen kann. In den ca. 15.000 Jahren, die Hunde jetzt schon domestiziert sind, haben sie durchaus begriffen, dass wir Menschen einen Knall haben. Und den meisten Blödsinn, den wir mit ihnen anstellen, verzeihen sie uns für einen Keks.

Doch gibt es Fälle, in denen es eben nicht so einfach ist. Wenn wir von richtigen Problemen sprechen, dann sprechen wir von echten Dramen, von verzweifelten Menschen und ausser Kontrolle geratenen Hunden.

Und von Hundeahnunghabern, die mit dem Leid der ihnen anvertrauten Menschen und deren Hunden Geld machen – häufig ohne schlechtes Gewissen oder gar Reue, sehr oft aber auch aus wirtschaftlichen Zwängen heraus. Das vollfolierte Hundeschulauto will schliesslich finanziert werden.

Denn es gibt bei der ganzen Geschäftsidee mit Hund einen klitzekleinen Haken – und der nennt sich auf Neusprech Mitbewerber, im Falle von Hundeahnunghabern eher Konkurrenz oder besser noch Feinde. Und hier sind wir ausnahmsweise mal ganz nah beim Hund. Begriffe wie „Recourcenbedingte Aggression“ bekommen eine völlig neue Bedeutung, wenn man sich die Hundeahnungshaberszene mal so anschaut.

Jeder hat eine bis zehn Meinungen, in jedem Falle aber eine andere als der Guru von Gegenüber. Und wenn man ausnahmsweise mal deckungsgleich ist, hat man das natürlich völlig anders gemeint, da der Konkurrent das Prinzip falsch versteht und auch ansonsten keine Ahnung hat. Das eigene Hemd ist immer das nächste und wenn es ums Geld um den Hund geht, hört der Spaß auf.

Wie weit so etwas geht, konnte man als Facebook-Nutzer kurz vor Weihnachten trefflich beobachten. Bekanntermaßen hat zu diesem Zeitpunkt ein Video auf Youtube den Hundetrainer Michael Grewe über Nacht zum Internetphänomen gemacht, gefolgt von einem Shitstorm, in dem jede Menge Hundeahnunghaber bewiesen haben, dass Tierliebe nicht automatisch mit guter Kinderstube oder gewählter Ausdrucksweise einhergehen muss.

Über den Inhalt wurde bereits ausführlich diskutiert, kurz zusammengefasst bekommt in dem Video ein Schäferhund recht unsanft einen Napf über den Schädel gezogen. Sieht scheisse aus, ist nicht nett, lässt sich bestimmt auch eleganter lösen und läßt Herrn Grewe auch nicht besonders gut da stehen.

Aber darum soll es jetzt nicht gehen. Viel interessanter ist nämlich, dass die Feinde die Mitbewerber, also Wirtschaftsunternehmen, die ebenso wie Michael Grewe bzw. sein Unternehmen Canis eine Ausbildung für Hundetrainer anbieten, die Gelegenheit nutzten, sich gleich mal in Stellung zu bringen und sich von solch tierschutzrelevanten Methoden zu distanzieren.

Wenn man die üblichen Verdächtigen der Hundeszene etwas kennt, reibt man sich verwundert die Augen, da der eine oder andere, der sich nun besonders weit distanzierte, bekannterweise selber kein Kind von Traurigkeit ist, wenn es darum geht, Hunden mal so richtig tierschutzrelevant eins auf die Mütze zu geben. Nur halt eben (noch) nicht auf Youtube.

Genauso interessant waren die Reaktionen der Verbände, wenn man sie denn so nennen will. Denn – rein fiskalisch betrachtet – handelt es sich dabei um gewinnorientiert arbeitende Unternehmen, aber das nur so am Rande als kleiner Tipp an unsere Leserinnen und Leser vom Finanzamt.

Zurück zum Thema: Also schlossen sich die Mitbewerber zusammen, um sich von Herrn Grewe und „seiner“ Zertifizierung von Hundetrainern zu distanzieren. Ein Blick in die Vergangenheit lässt jedoch nochmal staunen. So wurden zwei der drei Verbände von wem? Genau, von Michael Grewe mitbegründet. Und was den dritten Verband angeht, gibt es zumindest persönliche Verflechtungen.

Überhaupt lässt sich mit etwas Mühe nachvollziehen, dass die Oberhundeahnunghaber sich auf ein paar Gestalten reduzieren lassen, die immer wieder Berührungspunkte miteinander haben, sich dann zertreiten, wahlweise gegenseitig verklagen und in anderer Konstellation weitermachen.

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt dann, dass der im Moment so angesagte Ahnunghaber Bücher über Fusspflege geschrieben hat, der nächste mal ein Schlagersänger war und der übernächste Gewaltfreiheit propagiert, obwohl er wegen eines Gewaltdeliktes vorbestraft ist. On Top kommen dann noch hysterisch daherkommende Gewaltverneiner und Hundeversteher, deren Namen man schon mal gehört hat – allerdings nicht im Zusammenhang mit Hunden, sondern mit psychiatrischen Einrichtungen und pathologischen Befunden.

Es ist erstaunlich – mit einer dermassenen Macke würde man in jedem anderen Berufszweig eine Pflegestufe und einen Behindertenausweis bekommen – in der Hundeahnunghaberszene bekommt man einen Buchvertrag und eine eigene Facebookgruppe …

Meine Wenigkeit hat zur allgemeinen Empörung gewagt, relativ früh (das Video hatte so ca. 150 Klicks) einen Kommentar auf Facebook zu hinterlassen und damit komme ich auch wieder zurück zum eingangs erwähnten Thema. Damals schrieb ich:

Eine Person stellt unter falschen Namen einen Filmausschnitt ins Netz, auf dem zu sehen ist, wie ein Hund, der gerade noch Menschen attackiert hat, unnett gemaßregelt wird und im Anschluss ein Alternativerhalten zeigt. Ganz Hundedeutschland muss sich darüber aufregen und Mord und Totschlag schreien.
Aber, die 5-10 HundetrainerInnen, die daran beteiligt waren, das Tier so zu versauen, können sich in Ruhe wegducken und mit dem Finger auf den „Übeltäter“ zeigen … Verkehrte Welt.

Was darauf folgte waren gefühlte 1.000 Kommentare, einige Damen, die mir unbekannterweise vorwarfen, ihre Hunde wahlweise aufgegessen, missbraucht oder verprügelt zu haben und einige E-Mails, die so ganz und garnicht gewaltfrei gemeint waren.

Mein absolutes Highlight war ein Kommentar von einer Facebook-Userin, die mir erst gestern vorwarf, ich würde meine Hunde „psychisch misshandeln“ (vermutlich mit 3xtäglich das neue „Heino“-Album hören). Bist Du nicht meiner Meinung, bist Du ein Tierquäler. So einfach ist das.

In der allgemeinen Empörungswelle wurde meine Kernaussage einfach mal ignoriert und mir automatisch unterstellt, dass wir ein vom Veterinäramt geduldetes Guantanamo betreiben würden und den ganzen Tag Hunde foltern, wenn uns gerade mal die Taliban ausgehen.

Der Grund, warum wir mit so vielen Hunden mit Beißvorfall konfrontiert sind, liegt darin, dass der größte Teil von ihnen schlicht und ergreifend nie gelernt hat, dass Beissen verboten ist.

Immer wieder erleben wir Menschen, die mit ihrem Hund bei zig Hundetrainern waren, ohne dass sich was am Verhalten des Tieres geändert hätte. Sogenannte Profis, und ich spreche nicht von denen, die offen gesagt hätten, dass sie nicht helfen können, denn die haben meinen größten Respekt!

Ich meine die „Profis“ die wider besseren Wissens nicht geholfen haben. Ich meine die 5 bis 10 Hundetrainer, die diesen Schäferhund und seine Besitzerin so lange alleine gelassen haben, bis die Frau soweit war, dass sie in Kauf genommen hat, dass der Hund den Napf an den Schädel bekommt. Ob der Napf tierschutzrelevant ist, weiss ich nicht, einen Menschen in einer solchen Situation alleine zu lassen ist in jedem Falle menschenverachtend!

Und ich bin mir hundertprozentig sicher, dass zumindest ein Teil dieser „Profis“ die Gelegenheit des Shitstorms genutzt hat, um sich zu profilieren anstatt darüber nachzudenken, dass es vielleicht sinnvoller wäre, sein Geld damit zu verdienen, bei H&M Jeans zu falten.

 

26 Kommentare
  1. Ute Heberer
    Ute Heberer says:

    Wie richtig und auf den Punkt gebracht! Es bleibt nur zu hoffen, dass mit Zertifikaten die Spreu vom Weizen getrennt wird und hilfe- und ratsuchende Hundehalter durch Qualifikation der Trainer einen besseren Überblick bekommen. Den Hunden zuliebe!

    Antworten
    • uli grünzner
      uli grünzner says:

      liebe michi !!!
      du sprichst mir voll aus meiner seele und es ist ein großartiger bericht. leider ist es so wie in allen dingen, wo keine nachfrage auch kein sein. diese ehrenwerten hundeahnungshaber leben von der dummheit, der sogenannten heutigen gesellschaft der hundeverbraucher. die menschheit müßte wieder mehr fühlen und unsere treuen vierbeiner wieder mehr hund sein lassen. dann gebe es weit weniger probleme. mach weiter so michi, du bist auf der richtigen fährte. liebe grüsse – uli von der tierrettung – vftö.

      Antworten
    • Mela
      Mela says:

      Naja, ehrlich gesagt kann ich das Geschreie nach den vermeintlich alles besser machenden Zertifikaten nicht mehr hören. Auch das hunderste Zertifikat für die „Teilnahme“ an irgendeiner Prüfung, bei einem Verband, der gleichzeitig auch ausbildet und dessen Prüfung man auch nur absolvieren darf, wenn man die dazugehörige, meist einseitige und überteuerte Ausbildung bei genau diesem Verband absolviert hat, macht noch keinen klar denkenden Hundetrainer aus.
      Und vor einer „staatlichen“ Ausbildung/Studium graut es mir erst recht. Spätestens dann ist die Qualität völlig im Eimer.
      Letztendlich liegt es auch am Konsument, welcher Hundetrainer am Markt (bleiben darf) und welcher nicht. Und der macht es sich leider oft zu einfach, wählt das billigste und nächste Angebot ohne zu vergleichen oder zu hinterfragen.

      Antworten
  2. Frank Epp
    Frank Epp says:

    Ein sehr guter Artikel der für mich sehr gut die Situation wiederspiegelt die hier grade in Deutschland eine immer größere Rolle einnimmt. Ich als Tiergernhaber, der nichts anderes will als mit den mir anvertrauten Hunden und Katzen ein harmonisches Leben zu führen, wird ständig durch die Hundeahnungshaber suggeriert ich mache was verkehrt und es kostet viel Kraft sich einfach mal hinzustellen und zu sagen : “ Nein, ich mache es nicht verkehrt, meine Tiere sind gesund, sie haben die Möglichkeit im Rahmen unserer Lebensumstände selber Entscheidungen zu treffen und dürfen soweit Hund sein wie es niemand anderen belästigt. Sie reagieren auf mich und auf die Entscheidungen die ich in letzter Konsequenz treffe. Was will ich mehr? Ich bin froh dass es so ist, dass meine Frau und ich mit dem Verstand entscheiden können und uns nicht einreden lassen alles ist verkehrt wenn wir nicht Methode x oder y anwenden.
    Was mich dann auch zu den Zertifikaten bringt:
    Zertifikate sind was gutes, wenn sie denn auch einen Sinn ergeben, jedoch ein Zertifikat von einem Dachverband, bei dessen Gründung ich selber aktiv war oder ein sehr naher Verwandter ist soviel Wert wie die Druckerfarbe die es braucht es auszudrucken. Das Zertifizierungssystem hat einen viel zu hohen Stellenwert und macht oftmals nur den Menschen Probleme die kein Zertifikat erwerben können, weil sie sich nicht den Methoden des Zertifizierers unterwerfen, weil sie selber denken können und weil sie nicht nur Geschäftemacherei im Kopf haben. Im Gegenteil, es gibt Menschen die sich nicht mal Hundeahnungshaber nennen müssen bei denen man sofort merkt dass sie eine Beziehung zu einem Hund mit nur einem Blick aufbauen können.
    Also weniger Zertifikate, mehr echte Arbeit und Ehrlichkeit, ich habe mehr Respekt vor einem Menschen der sagt das kann ich nicht, als einem der sagt kein Problem und sich dann dumm und dusselig verdient während das Tier dabei übertherapiert wird und die nächste Neurose aufbaut.
    Mehr Menschen die wie der Verfasser, einen realistischen Blick für das wesentliche haben.

    Antworten
    • Ich
      Ich says:

      Also alles so zu unterschreiben was hier gesagt wird.
      Es darf nur nicht dazu führen dass Menschen die sich dem Tierschutz verschreiben, den Blick für den Menschenschutz verlieren.
      In einigen Fällen ist es doch so dass das liebe Tierchen einen höheren Stellenwert erhält, da es ja auch ohne Vorurteile und Widerreden daher kommt. Denn auch unter den Mitmenschen gibt es Sorgenkinder, große und kleine!
      Ansonsten sehe ich es wie Du, es muss alles im rechten Rahmen getan aber nichts überbewertet werden.

      Antworten
  3. Jennifer Gutmann
    Jennifer Gutmann says:

    Prima!!

    Hat Spaß gemacht zu lesen, regt zum Nachdenken an und GANZ DEINER MEINUNG!!!

    Ich war beim genannten Shitstorm auch mehr als verwundert, wer sich da auf einmal gegen Herrn Grewe stellte und das obwohl man vorher noch damit warb, ihn ENDLICH mal als Referenten zu haben. So sind sie die Freunde… ähm Feinde…

    Unkritisch muss man nicht sein, aber hinter die Fassade schauen und Für und Wider abwägen, das sollte man doch wohl erwarten können.

    Antworten
  4. Harald
    Harald says:

    Ein Supertoller Bericht, der die ganze rum doktorei von den sehr vielen Ahnungshabern mal deutlich macht.
    Und besonders freut es mich, das endlich mal jemand öffentlich sagt, das ein Zertifikat noch lange keine Garantie für Kompetenz ist.
    Nur leider lassen sich ja die meissten HH davon beeindrucken. Und das ist auch mit der Grund, das immer mehr Hunde in die schiefe Bahn gelenkt werden.

    Antworten
  5. Dieter Degen
    Dieter Degen says:

    Ich bin nicht ganz deiner Meinung. Aber das ist auch ok, denn unterschiedliche Meinungen zu haben, sorgt für Nachdenken, warum der oder die diese Meinung so vertritt.

    Was mich etwas stört ist, dass der Faktor Hundeschulhopping zu kurz kommt. Ja, die 5 oder 10 Trainer, die den Hund auf besagtem Video vielleicht so aggressiv gemacht haben, werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Das rechtfertigt zwar immer noch nicht den Futternapf-Schlag, aber darum geht’s mir gar nicht.

    Wie kann ein Hundehalter so verstrahlt sein, einen Hund mit drei Jahren in 5 oder mehr Hundeschulen zu schleppen? Ich meine jetzt nicht, einmal hingehen und anschauen, sondern mehrere Wochen/Monate nach dieser oder jener Methode zu arbeiten. Dann gibt es ein neues Problem und Zack, Hundeschule wechseln. Der arme Hund wird völlig verwirrt, kann sich gerade an eine Behandlungsart gewöhnen und schon gibt’s den nächsten Kulturschock.

    Wenn die Leute wirklich mal bei einem Trainer blieben ( nach Möglichkeit einem, der wirklich ohne Gewalt arbeitet ) und mal die Ausdauer an den Tag legen würden, eine Methode wirklich zu etablieren, dann gäbe es weniger „Problemhunde“ in den Tierheimen.

    Leider ist heute häufig das Denken etwas im Hintergrund. Niemand will sich wirklich mit einem Problem auseinandersetzen. Ein Hund ist aber kein Auto, wo ich nach drei Monaten noch auf Wandlung pochen kann oder nach einem Jahr noch Garantie auf dies und das hab. Ein Hund ist ein Lebewesen mit Ecken und Kanten, genau wie ein Mensch. Es bringt ja ( hoffentlich ) auch niemand sein Kind ins Kinderheim, wenn es mal Probleme macht.

    Antworten
  6. Lumpi
    Lumpi says:

    Jap.Bei der „Verhaltenstherapie“ der Uni München gibt man den Hunden gern auch noch Psychopharmaka um es dem nächsten evtl zufällig guten Hundetrainer noch richtig schön schwer zu machen.Wenn das Tier überhaupt das Glück haben sollte zu einem Hundetrainer zu kommen,denn die Verhaltenstherapeuten haben ja immerhin „Hundeverhalten studiert“ Man lasse sich hier schon mal die Wiedersprüchlichkeit auf der Zunge zergehen.Sollte der Hund nach den Tips und pharmakologischen Behandlung der „Verhaltenstherapeuten“ keine Besserung zeigen,sondern oh Wunder,auch noch eine Verschlechterung kann man ihn auch „von seinem Leid erlösen“ und euthanasieren(oder könnte man es sogar eher „Beweismaterialvernichtung“ nennen?).Aber Gewaltfreiheit wird trotzdem grossgeschrieben und über Grewe wird die Nase gerümpft 😉 Verrückte Welt

    Antworten
  7. karla frei
    karla frei says:

    eben. das ist der punkt.

    es geht in den allermeisten fällen gar nicht um hunde, die von sich auffällig sind, sondern dazu gemacht werden. warum auch immer. jedenfalls hat mittlerweile mindestens jeder zweite einen problemhund an der backe, obwohl der hund an sich total *normal* wäre – wäre er nicht der unsicherheit seiner besitzer ausgesetzt, die nach besten wissen und gewissen handeln, und aus unkenntnis auf zu viele tricks und kniffe der *hundeversteher* reinfallen, die zu gar nichts führen – außer daß ganz am ende alle beteiligten im leid schwimmen und total von der rolle sind und obendrauf in einem herrlich schwebenden zustand gehalten werden der nicht fisch, nicht fleisch ist und auf keinen grünen zweig kommen, aber dauerhaft einnahmen garantieren.
    ich bin immer wieder ehrlich erstaunt, was man den leuten so alles verkaufen kann und jeder verstehts. aber: sagt man einfach: mein, was du sagst. dann ist das ende der fahnenstange ziemlich nah – da gibts kein teil woran sich festgehalten werden kann.

    und gerade dieser kleine satz ist für die knipser, beißer, reißer, querschläger, doofköpfe, aufschneider, wichtigtuer überlebenswichtig, das verraten aber nicht viele den notleidenden leuten. lieber wird noch ein accessoire verkauft (natürlich korrekt im sinne des tierschutzes!) als mal ein richtungsweisender gong.

    das pendel schlägt nämlich auf beide seiten: man drischt ja nicht den lieben langen tag auf den hund ein, ich mein auch was ich sage im guten, im betüdeln, in dem, daß der hund merkt er ist sicher, kann sich auf mich verlassen, wir gehen gemeinsam und nicht jeder für sich, er lernt nicht beißen zu müssen und fängt an sich anfassen zu lassen und so weiter und so fort.

    das sieht aber keiner – der aufschrei bezieht sich nur auf die sekunden, wo sich gehör verschafft wurde um überhaupt mal in ein gespräch mit dem hund einzusteigen.
    im übrigen sind solche *vorkommnisse* wie die sache mit dem gong für mich tierschutz. das tier wird, drastisch zwar, aber besser als gar nicht oder nie, vor sich selbst beschützt.

    solche einschneidenden erlebnisse brauchen auch nicht viele hunde, wovon die aufschreier aber leider wenig kenntnis haben, denn es wimmelt, wie gesagt, mittlerweile vor selbstgemachten problemhunden, aber nicht vor denen, die echte probleme haben und darauf angewiesen sind an menschen zu geraten, die sie verstehen und mit ihnen umgehen können und den besitzern wirklich weiterhelfen.

    ich schweife schon wieder ab …

    also einfach:

    danke für den guten artikel.

    Antworten
  8. Birgit Rost
    Birgit Rost says:

    Hallo!
    Erst mal danke für den wirklich guten Artikel.
    Ich kenne den besagten Filmausschnitt und weiß aber auch, dass dieser total aus dem Zusammenhang gerissen ist. Leider!
    Da kann man schon denken: Oh weia! Was machen die mit dem armen Hund?
    Aber man sollte sich wirklich fragen, was macht dieses Vorgehen(tut übrigens nicht wirklich weh, nur Krach) nötig? Was wurde vorher falsch gemacht.
    Und da bringt es der Artikel wirklich auf den Punkt.
    Und ich möchte mal das Vorgehen der „Hundeahnunghaber“ sehen, die mit so einem Kaliber von Hund arbeiten sollen. Es gibt eben Verhaltensweisen, die kann man nicht wegclickern oder mit positiver Bestärkung beheben.
    Bei einem gut-gezüchteten, gut-sozialisiertem, gut-erzogenem Hund alles kein Problem. Aber wenn vorher schon so vieles schief gelaufen ist, muß der Hund die Fehler der Menschen ausbaden.
    Und die HH werden leider auch immer mehr verunsichert, was der Hund dann natürlich auch spürt, weil alle Nase lang eine neue Methode auf den Markt kommt und jeder sich zum „Hundeversteher“ berufen fühlt und gefragt oder ungefragt seinen Rat gibt.
    Und nichts verunsichert einen Hund mehr als ein unsicherer und wankelmütiger HH. Dann muß er selbst entscheiden und leider auch häufig nicht richtig.

    Antworten
    • Ute Neffgen
      Ute Neffgen says:

      Entschuldigung! Bei dieser Aussage … was macht dieses Vorgehen (tut übrigens nicht wirklich weh, nur Krach) nötig?… da hörts bei mir auf! Und noch mal sorry, ich habe danach nicht weitergelesen… Natürlich ist es nicht einfach, so einen Hund zu „korrigieren“. Aber dieser Weg, wie ihn Herr Greve gezeigt hat und den Sie öffentlich gut heißen und andere nichtöffentlich praktizieren, ist absolut inakzeptabel.

      Ich gehöre bestimmt nicht zur Fraktion Feinfeinfein, aber es gibt andere Wege. Das Ende des Weges kann auch sein, dass der Besitzer sich von solch einem Hund trennen muss, weil sonst beide mit hoher Wahrscheinlichkeit doch wieder in die alten Verhaltensmuster fallen würden.

      Antworten
  9. Bärbel
    Bärbel says:

    Sehr schöner Artikel. Wie war , wie war. Urkunden und Zertifikate machen noch keinen guten Ausbilder.
    Leider schießen diese wie Pilze aus dem Boden und wie schon geschrieben die Hundeahnungshaber gehen dort hin ohne sich vorher zu informieren und lassen sich dummes Zeug erzählen und denken dann mit total geschwollener Brust ( mensch ich habe heute was gutes getan für meinen Hund ) und mich………
    Leider geht bei manchen der Schuss nach hinten los. Und dann…………………….. sieht man leider solche Bilder. Es müsste einen Führerschein für Hundehalter geben dann würde so manch einer keinen Hund haben.

    Antworten
    • Tanja
      Tanja says:

      Und wer stellt da die Kompetenz fest? So Leuchten, die glauben, wenn ein Hund etwas lässt, dass dies der heilige Gral der Hundeerziehung ist?

      Antworten
  10. Svenja Dunkel
    Svenja Dunkel says:

    „…Der Grund, warum wir mit so vielen Hunden mit Beißvorfall konfrontiert sind, liegt darin, dass der größte Teil von ihnen schlicht und ergreifend nie gelernt hat, dass Beissen verboten ist….“ Was für eine Arroganz dem Tier gegenüber!
    Ein Hund beißt nicht aus Freude am Beißen, das wäre eine Unterstellung ohnegleichen! Ein Hund beißt, wenn ihm der Fluchtweg versperrt wird und er wieder und wieder an Körper oder Seele gequält wird!
    Aber manche Menschen brauchen wohl die Selbstbeweihräucherung für ihr angeknacktes Ego!

    Antworten
    • Normen
      Normen says:

      Demjenigen, der gebissen wurde, ist es herzlich egal, warum. Hunde dürfen nicht beissen, punkt! tun sie doch, wurden sie früher erschlagen später erschossen und heute ins tierheim abgeschoben oder eingeschläfert. Nach Ihrer Logik hat der Hund also das Recht dazu. Was für ein menschenverachtendes Statement!

      Antworten
      • Marita
        Marita says:

        schon mal mal was davon gehört, dass Beisshemmung nicht in die Wiege gelegt, nicht mit der Hundemuttermilch aufgesogen, sondern GELERNT werden muss, entweder von Mami, Geschwistern oder dem Hundehalter?????

        Antworten
      • Tanja
        Tanja says:

        Dem Hund eins über zu braten kann im schlimmsten Fall die Situation verschlimmern. Ist ein Verhalten erst einmal reaktiv, dann KANN der Hund tatsächlich GAR NICHTS MEHR DAFÜR (und schon gar nicht aktiv nicht mehr beißen) – genau das macht es so schlimm. Wird hier maßregelnd eingegriffen, erschafft man vielleicht noch einen Hund, der ohne Warnsignal (gehemmt) zubeißt.
        Da kann man noch so menschenfreundlich sagen, dass der Hund ja nicht beißen dürfe. Und ja, dann muss der Verantwortliche so lange trainieren, bis man erfolgreich und gewaltlos gegenkonditioniert. Derweil hat man den Hund zu sichern, dass er nicht mehr beißen kann (Maulkorb, kein Kontakt zu Fremden, etc.).

        Dem Hund mal zu sagen, dass er es nicht darf (körpersprachlich, ganz natürlich und hundlich versteht sich), bringt nichts außer ihn ins Meideverhalten zu drängen. Der Hund unterdrückt das gehemmte Beißen. Problem erledigt?
        Oh nein, tickende Zeitbombe erschafft, wenn es dumm kommt. Das hat man dann von den „menschenliebenden“ Methoden, die darauf abzielen, dass der Hund nicht mehr beißen darf.

        Versteh mich bitte nicht falsch, ich finde es schlimm, wenn Hunde irgendwann gelernt haben, dass man Menschen beißen muss.

        Antworten
  11. Swanie Simon
    Swanie Simon says:

    Hallo Norman,

    danke für diesen Beitrag. Ich durfte auch mit Entsetzen diesen Shitstorm zuschauen, und mir fiel auf, dass sich eine ganze Reihe Trainer ausgiebig profilierten in dem sie sich lauthals und überheblich von Michael Grewe distanzierten. Ob nun die Szene, die dort im Video dargestellt wurde so kritikwürdig war oder nicht sei dahingestellt, aber dieser Trend Menschen per Internet kaputt zu machen finde ich äußerst bedenklich.
    Ich frage mich manchmal wann bin ich dran?
    Selber hatte ich nicht den Mut mich öffentlich dazu zu äußern, da ich in dem Falle selber einen Shitstorm hätte erwarten können, deshalb finde ich es toll, dass Du die Dinge hier beim Namen nennst.

    Danke und alles Gute.

    Swanie Simon

    Antworten
  12. Chrissy
    Chrissy says:

    Ich war auch zunächst erschrocken und empört über diesen Film .Noch erschrockener war ich über die reisserischen Comments dazu.Die ließen alles an Anstand und Würde missen.leider konnte ich den Film im Zusammenhang nicht sehen hab die Reste irgendwie nicht gefunden. Aber sei es drum . Jemanden ob Hund oder Mensch etwas auf den Kopf zu hauen tut weh und macht nicht einfach mal nur Dong. Ausserdem ist ein Napf dazu das absolut ungeeigneteste Ding.Aus dem Napf soll der Hund fressen und ihn nicht als Instrument einer körperlichen Züchtigung sehen.
    Unsere Maus ist ein Problemhund .Wieviele Hundeschulen und Trainer wir schon probiert haben weiss ich nichtmehr. Der eine meinte die softe Weichspüler Methode sei die einzig richtige und eine andere meinte es geht nur mit Wurfkette und Teletakter etc. Der Endeffekt ist das die Maus nur noch mit Maulkorb raus darf und Ballspiele auf der Wiese Tabu sind weil das den Jagdtrieb fördert und sie so noch unberechenbarer sein würde.Sie ist wahrhaftig nicht mein erster Hund und wird auch nicht mein letzter sein aber noch nie hatte ich mit einem Hund solche Probleme im sozialen Umgang wie mit ihr.Mein Vater sagte neulich das wir den Hund mit den vielen Trainern gaga gemacht hätten und wahrscheinlich hat er Recht damit.Wir müssen sie halt so nehmen wie sie ist und mit den Einschränkungen leben.Das raubt ihr vielleicht einiges an Lebensqualität und uns auch aber das tun die ganzen Therapien am Ende wahrscheinlich auch. Man Kann ein Lebewesen auch Kaputt therapieren .

    Antworten
  13. Boston S.
    Boston S. says:

    Shitstorms sind immer scheisse, und jemandem Gewalt anzudrohen oder gar den Tod zu wünschen geht mal gar nicht.
    Aber: es gab sehr viel sachliche und nüchterne Kritik an besagtem Video. Die Stellungnahme des Herrn Grewe war ja wohl doch sehr ernüchternd, denn sie hatte so gar keinen Bezug. Wo blieb das Beweisvideo, dass der Hund, nachdem er „geöffnet“ worden war, indem man ihn mit einer Blechschüssel verprügelte, zu einem sozialen sicheren und entspannten Lebensbegleiter wurde? Dieses Beweisvideo gibt es nicht, wird es nie geben. Ebenso gibt es kein Beweisvideo, dass der Hund ohne diese Behandlung eingeschläfert worden wäre.
    Alles erstunken und erlogen.
    Meine Meinung: Auf dem Video ist Tierquälerei zu sehen, und Herrn Grewe solte die Haltung und Ausbildung von Hunden untersagt werden. Wer diese Behandlung in irgendeiner Weise rechtfertigt oder banalisiert, versteht ganz Grundlegendes nicht: Man geht mit einem Lebewesen so nicht um. Da gibts auch gar nichts zu diskutieren, Herr Mrozinski! mal abgesehn davon ist in diesem Video so ziemlich alles falsch gemacht worden, was man falsch machen konnte.
    Zu mir: ich halte und bilde seit 40 Jahren DDR Leistungsschäferhunde aus, seit zehn Jahren Wolfhunde. Ich bin definitiv kein Wattebauschwerfer. Hunde mit was auch immer zu verprügeln zeugt von einer dummen, brutalen und gestörten Persönlichkeit, die unfähig ist, sich fernab von egodiktierten Herrschaftsansprüchen mit einem sozialen Lebewesen auseinanderzusetzen. Canis ist bekannt für seine gwalttätigen Ausbildungsmethoden. Ich kann davor nur warnen.
    An meine Hunde würde keiner von denen die sich „Hundetrainer“ nennen, auch nur einen Zentimeter herankommen. Hundetrainer sind nichts weiter als Verkäufer, 99 Prozent von ihnen absolut unfähig. Sie haben keine Ahnung von Hunden.
    Mich ödet diese Industrie einfach nur an.

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.