Freunde sollt ihr sein

Dinge gibts, die gibts nicht. Zum Beispiel Tierheime, die Hundetrainern, die anbieten, kostenlos mit den Insassen zu arbeiten, um so die Vermittlungschancen zu steigern, die Türe vor der Nase zuschlagen mit der Begründung „Brauchn wa nich, hammwa genuch von.“. Klingt komisch, ist aber so.

Wie das dann aussieht, durfte ich schon das eine oder andere Mal miterleben. Sei es, dass gutverträgliche Hunde ohne jeden vernünftigen in Einzelhaft hocken, nur weil sie ein bisschen größer sind oder der Welt was mitzuteilen haben oder – und das ist ganz und garnicht witzig – Hunde als total nett angepriesen werden, obwohl der Hundetrainerdepp, den das Tierchen kürzlich die Unterarme in Streifen gerissen hat, eindringlich darauf hingewiesen hat, dass Status plus kurze Zündschnur gleich zwei Argumente für einen Maulkorb wären.

Das in der TierschutzHundeVO steht, dass Hunde in Gruppen gehalten werden sollen, ist vielen Tierschützern derweil wumpe. Entweder aus mangelndem Wissen, was ja noch ok wäre, dafür gibt es ja Fortbildungen. Meistens jedoch, weil man das schon IMMER so gehandhabt hat. Ja, IMMER, in Großbuchstaben und mit Ausrufezeichen!

Und so freuen sich sozial obligat lebende Tiere auf die Stunde Gassi (aber nur, wenn auch geöffnet ist) am Tag und auf Fütterung und Zwinger kärchern. Sozialkontakt zu Artgenossen gibt es nur am Zaun, und das gerne mal über Jahre. Schließlich wird so ein Hund unter solchen Lebensumständen nicht klarer in der Birne.

Das „Killerargument“, nämlich dass die Hunde sich ja gegenseitig killen könnten, kann ich nicht mehr hören. Und erst recht nicht bestätigen. In all den Jahren, in denen ich Hunde in Gruppen halte, gab es sage und schreibe einen (1!) Ernstkampf, selbst in den größeren Tierheimen, die seit Jahren Gruppenhaltung mit wesentlich mehr Hunden praktizieren, lassen sich die ernsthaften Auseinandersetzungen an einer Hand abzählen.

Die Haltung von Hunden in der Gruppe hat mehrere Vorteile:

1. Der Hund ist das einzige Haustier, dass den Menschen seinen Artgenossen vorzieht. Während der Tierpfleger von Welt in der Einzel- oder maximal Paarhaltung von einem Zwinger zum nächsten tingelt, verbringt er in der Gruppenhaltung den Großteil seines Arbeitstages unter den Hunden. Das Bedürfnis zum Menschenkontakt wird also wesentlich besser erfüllt als in der Einzelhaltung.

2. Durch den Umgang mit Artgenossen lernen die Hunde Sozialverhalten, was ihre Vermittlungschancen deutlich erhöht. Durch die Interaktion mit den anderen Hunden ist der Alltag wesentlich abwechslungsreicher, was die Gefahr von Stereotopien etc. massiv minimiert.

3. Insbesondere Hunde mit Zwingerkoller, die Verhaltensstörungen zeigen, werden durch die Anwesenheit der anderen Hunde quasi daran gehindert, sich ständig im Kreis zu drehen, die Zäune auf und ab zu pendeln oder andere hospitalitische Züge zu zeigen. Stattdessen ist Kommunikation angesagt! Gruppentherapie für umme.

Natürlich gibt es Ausnahmen, es gibt Hunde, die mangels oder auf Grund von falscher Lernerfahrung nicht für das Leben in einer Gruppe gemacht sind, die sich heillos überfordert zeigen oder auf Grund ihres mit Ball, Kong oder Gummireifen eingetrichterten Beutefangverhaltens jeden Artgenossen wie ein Kaninchen behandeln würden.

Aber diese Ausnahmen sind nicht 90 % der in Deutschland lebenden Tierheimhunde!

So viel dazu.

Um so erfrischender fand ich es, mal auf ein Tierheimteam zu treffen, dass die ganze Angelegenheit etwas realistischer betrachtet und im Sinne der Hunde und nicht im Sinne irgendwelcher emotionalen Befindlichkeiten zu denken – und zu handeln.

Als ich vor ein paar Wochen in der Nähe von Hamburg über Beißerchen geworkshoppt habe, war Yvonne vom Tierheim Hodenhagen – nennen wir es mal – leicht irritiert, als das Thema auf die Tierheime kam und gleich mehrere Teilnehmer davon zu berichten wussten, dass sie nicht mal zum Kacke wegmachen in diverse Tierheime gelassen wurden.

Da ich einige Tage später eh in der Heide unterwegs war und mir das Tierheim Hodenhagen schon alleine deshalb aufgefallen war, weil es direkt neben dem Tierfriedhof liegt, verabredete ich mich mit Yvonne, um mir mal ein paar Hunde anzugucken, sie einzuschätzen und ggf. mit meinen Hunden zusammenzuführen.

An zwei Nachmittagen war ich dort und habe mir ein paar Hunde angeschaut, die teilweise seit Jahren im Tierheim sitzen und bis dato in Einzelhaltung lebten.

Am Ende der beiden Tage stehen nun einige Zwinger leer. Weil die ersten Kandidaten nun eine WG teilen, weil sich das für soziale Lebewesen einfach so gehört.

Und weil ein richtiges Zuhause noch besser wäre, stelle ich Euch die Jungs (im Tierheim lebt nicht eine Hündin) mal vor und kann Euch nur ans Herz legen, die mal kennen zu lernen.

Das Tierheim erreicht Ihr übrigens hier.

Big Foot

Bigfoot

Was für ein Kerl! Big Foot wiegt gut und gerne 45 Kilo und ist mächtig groß. In der Erstbegegnung in der Hundegruppe machte er erst mal den dicken Max, ließ sich aber leicht beeindrucken und fand es schließlich recht mauschelig unter den Kollegen. Laut Tierheim wurde Big Foot ca. 2006 geboren, ist also etwa 9 Jahre alt. Für einen Hund seiner Größe ist das ein stolzes Alter.

Mir gegenüber war er sehr nett, allerdings wurde er schon mehrmals wieder zurück ins Tierheim gegeben, so dass er sicherlich keiner ist, der sich die Butter vom Brot nehmen lässt.

Praktisch: Wenn man keine Katzen mag – Big Foot hilft gerne. Und im Anschluss kann man die vom Futter abziehen, damit der alte Herr sein Gewicht hält.

Spaß beiseite, Big Foot ist ein geiler Hund, der jemanden braucht, der ihm im wahrsten Sinne gewachsen ist. Es wäre wirklich schade, wenn der alte Knabe im Tierheim irgendwann hops geht.

Happy

Happy

Scheiß Name, denn so richtig happy ist der Happy nicht. Immerhin hat er dreiviertel seines bisherigen Lebens im Tierheim verbracht. Er soll ein Border Collie/Altdeutscher-Mix sein, verhält sich aber eher wie ein Border Collie und zeigt diesen charmanten Hang zum Wahnsinn, den wir an den Hütitütis so lieben.

Alleine im Zwinger zeigte er verschiedene Marotten und kekste sich erstmal am Zaun hoch. Als ich ihn zu meinen Hunden in die Gruppe gesetzt habe, dauerte es ungefähr drei Minuten, bis er Raik erkannt hatte und die beiden die nächsten Stunden damit beschäftigt waren, herauszufinden, wer das Schaf und wer der Hütehund ist.

Happy ist super verträglich mit Hunden und Menschen, und auf Grund seiner sehr frühen Kastration (die werden dann ja ruhiger, höhö) ein Kindskopf wie er im Buche steht. Dafür kennt er seinen Namen und kommt sogar, wenn man ihn ruft.

Ich habe mehr als einmal an den beiden Tagen darüber nachgedacht, Happy mitzunehmen. Und tue es auch immer noch, jetzt wo ich so darüber nachdenke.

 

Charly

Charly

Charly ist einfach nur unglaublich cool, hat aber leider die Arschkarte gezogen. Auch er sitzt seit drei Jahren im Tierheim, er war eines der Sorgenkinder, wegen derer ich vor Ort war.

Charly soll ein HSH-Mix sein, glaub ich aber eher nicht, dafür ist er zu aufgeschlossen. Bei der Einschätzung nahm er jede Nähe dankbar an, ließ sich überall anfassen, ohne allzu angstrengt zu werden und reagierte gut auf Einschränkung.

Doch dann kam die Bürste. Als ich die in der Hand hielt, änderte sich die Stimmung schlagartig und beim Bürsten dauerte es nur einige Sekunden, bis er sich umdrehte und mich attackierte.

Nachdem wir geklärt hatten, dass ich nicht gerne attackiert werde, konnte ich ihn aber weiterbürsten und er ließ es sich geduldig gefallen.

Na super, so ein Fell und dann ein Bürstentrauma …

Charly liegt mir besonders am Herzen, weil solche Hunde es oft schwer haben. Er zeigte sich in der Gruppe supersouverän und angenehm, war nach der Bürstensache überhaupt nicht nachtragend und freute sich am zweiten Tag wie Keks, mich zu sehen.

Wenn ihn jemand hier in der Nähe nimmt, komm ich auch zum Bürsten vorbei!

 

Buddy

Buddy

Buddy war am Tag meines Besuches gerade erst zwei Wochen im Tierheim und ich sollte einschätzen, inwiefern er ein Aggressionsproblem haben könnte.

Die Antwort ist kurz, nach fünf Minuten setzte ich Buddy in die Gruppe und er sagte sofort „Jupp, Hunde, kenn ich, super!“.

Buddy ist ein verträglicher Hund und sehr freundlich zu Menschen. Allerdings ist er auch ein ungehobelter Klumpen, der das total nett meint, wenn er einen über den Haufen rennt. Dabei ist er aber so charmant, dass man ihn mögen muss.

Nicht rausfinden konnte ich, ob er mit seinen Ohren flugfähig ist – die Vermutung liegt nahe.

Wer einen echten „Buddy“ sucht, der nix kann, aber das ungebremst, der bei diesem Kerl genau richtig!

 

Joker

Joker

Auch Joke gehörte zu den Kandidaten, die mir als Sorgenkinder geschildert wurden. Sicherlich nicht zu unrecht, denn wenn Joker läuft, dann läuft er. Und dann sehr ernsthaft.

Mit Vorliebe gegen Männer, die er kaum kennt, weil er fast sein ganzes Leben im Tierheim verbracht hat. Seine Bezugsperson im Tierheim kann mit ihm weitestgehend machen, was sie möchte. Von ihr lässt er sich auch mal in den Senkel stellen, wenn er es übertreibt. Männer dürfen in seiner Gegenwart atmen.

Der Spruch „Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ trifft bei Joker also nicht zu.

Mit Druck braucht man einem Hund wie Joker nicht kommen, denn Gegendruck kann er. Diese Erfahrung durfte auch eine Hundetrainerin machen, die ihn zwecks „Resozialisierung“ unter ihre Fittiche genommen hat und wohl mit einem Schäferhund verwechselt hatte.

Vielmehr braucht Joker einen ernsthaften Gesprächspartner und die Chance noch vieles zu lernen, was den Alltag angeht.

Darüber hinaus darf er auch einiges verlernen, insbesondere sein fehlgeleitetes Beutefangverhalten macht Joker zu einem nicht ungefährlichen Hund – wie gesagt, wenn er läuft, dann läuft er.

Auch Hunde wie Joker können ein normales Hundeleben führen, sie brauchen nur einen Wahnsinnigen, der Bock auf ein Projekt hat. Da sich unter meinen Lesern besonders viele Wahnsinnige befinden, hoffe ich auf einen sachkundigen! Menschen, der sich diesem tollen Hund annimmt.

Ich würde mich auch als Versuchsmann zur Verfügung stellen, wenn das Training etwas fortgeschrittener ist 😉

 

Maddox

Maddox

Was soll ich zu Maddox sagen. Ein echter Kerl für echte Kerle. Nicht der größte Held auf dieser Erde, aber dafür hochintelligent und beobachtend.

Schon als ich Maddox an die Leine genommen habe, gab er mir zu verstehen, dass er mich für eine Zecke in seinem Fell hält. Als ich dann noch die Frechheit besessen habe, irgendwas von ihm einzufordern, zeigte er mir auch gleich, wo der Frosch die Locken hat.

Ich liebe solche Hunde. Nichts hysterisches, kein langes Gerede, Maddox klärt Konflikte, wie es Männer tun bzw, wie es Männer vor 150 Jahren getan haben.

Seinem Menschen gegenüber ist Maddox durch und durch loyal und erwäre ein grandioser Beschützer für Dein Haus!


Russell

russel

Airdale-Terrier/Dackel-Mix! Das sagt schon alles. Russell ist ein sehr intelligenter selbstbewusster Kerl, der einen sehr intelligenten, selbstbewussten Halter sucht.

Mit Artgenossen ist er sehr gut verträglich, kein Wunder, alles unter 12 Metern Schulterhöhe kann an sein Ego eh nicht ranreichen. Und mit dem Fußvolk kann man sich ja amüsieren.

Und so fegte Russell den ganzen Mittag mit den anderen Hunden durch den Freilauf und amüsierte sich königlich, also standesgemäß!

Kommuniziert man klar und deutlich mit Russell, dann ist er ein echter Kumpeltyp, eiert man rum, braucht man früher oder später einen Breaking Stick, um ihn aus dem Arm zu puhlen.

Dies ist wohl auch der Grund, warum auch Russell schon zwei Jahre im Tierheim hockt.


Marley

Marley

Marley heisst eigentlich Charly, aber da es im Tierheim schon einen gab, wurde er kurzerhand umgetauft. Ich wiederum habe Marley in „Autsch“ umgetauft, weil er sich in einer Tour Prügel von meiner Hündin abgeholt hat, weil wer wie ein sechszehnjähriger Schnauzbartträger an ihr rumgebaggert und sich immer wieder eine Abfuhr geholt hat.

Marley ist so ein Hund, der immer und immer wieder auf die Herdplatte greift, „autsch“ ruft, lacht und den dann  Vorgang wiederholt. Dabei ist er sehr nett und gottseidank gutaussehend. Denn besonders klug ist er nicht. Aber was man nicht weiß, kann man ja lernen.

Marley war ein Neuzugang, er ist zur Zeit der einzige unkastriere Rüde im Tierheim und ist mit Artgenossen sehr gut verträglich. Nur fehlt ihm eben ein wenig Erfahrung.

 

Das Tierheim Hodenhagen hat nur zwölf Zwinger. Zumindest einige der Hunde haben nun die Möglichkeit, zusammenzuleben und so eine höhere Lebensqualität zu erfahren.

Vor einigen Tagen bekam ich schließlich Post:

… man kann die Veränderungen zusehens bemerken. Die Hunde sind viiiieeel ruhiger und ausgeglichener und wir tun uns schwer zu Arbeiten weil wir am liebsten nur zugucken würden, besser als jedes Fehrnsehprogramm.“

9 Kommentare
  1. Caro
    Caro says:

    Ach, ist das schön. Danke für diesen erfrischenden Post. Insbesondere Hunden, für die das Tierheim keine „kurzzeitige Zwischenstation“ ist, gibt das Rudelleben so, so viel.

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  2. Katrin W.
    Katrin W. says:

    Bei den Beschreibungen der Jungs mußte ich teilweise schmunzeln. Ganz besonders bei Charly und seinem Bürstentrauma oder Buddy mit seinen flugfähigen Ohren.
    Man kann sich den einzelnen Hund richtig vorstellen trotzdem man ihn nur auf Foto sieht, so schwer kann es also nicht sein für Tierheimhunde eine passgenaue Beschreibung zu machen. Mag zwar mehr Zeit kosten als das übliche „(nicht) kastriert, (nicht) verträglich, (nicht) krank“, aber es würde sich lohnen, denke ich.
    Ich hoffe sehr, das jeder dieser Hunde seinen Menschen oder Familie findet in der er den Rest seines Lebens glücklich verbringen kann.
    Was ich übrigens auch ganz toll finde ist, das man nicht mehr ausschließlich kastrierte Hunde abgibt. Die nicht medizinisch notwendige Kastration ist ja immer noch sehr umstritten. Von daher freut mich jeder Hund der auch intakt vermittelt wird. Einfach weil ich es unnötig finde nur rein aus Bequemlichkeit zu kastrieren.

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    • Gertrud Baltrock
      Gertrud Baltrock says:

      Ich gehe seit gut 3Jahren nur mit Meddox gassi.Wir sind gute Freunde geworden.Ich habe Meddox die Grundbegriffe beigebracht,es war manchmal nicht einfach aber es hat dann doch geklappt….
      Meddox gibt mir viel zurück…es ist eine wahre Freude.Schade das er jetzt mit Maulkorb gassi muß….ich würde auch ohne gehen,dann könnten wir noch viel mehr ausprobieren.
      Leider kann ich Meddox nicht zu mir nehmen,deshalb fahre ich so oft ich kann ins Tierheim.
      Mein Wunsch für Meddox ist…. das er doch noch ein schönes zuhause findet.
      Gerti Baltrock

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  3. Anke
    Anke says:

    Wow, tolles Projekt. Ich hoffe, dass noch viele Tierheime folgen werden. Das wäre sooo ein Fortschritt für die „Insassen“. Und tolle Beschreibung der einzelnen Hunde. Wenn ich noch Platz hätte würde ich mir auf jeden Fall Charly live und Farbe ansehen. Toller Hund.

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  4. M. Müller
    M. Müller says:

    Super cool . Wir haben vor einem Jahr Freddy aus dem Tierheim Hodenhagen aufgenommen . Er War extrem ängstlich . Und nicht mal anzufassen . Nun lebt er bei uns in einem Rudel von drei Hunden . Ist Mega zufrieden und ne große Schmusebacke . Schön wenn es im Tierheim auch so gemacht werden kann .

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  5. Udo aus der Heide
    Udo aus der Heide says:

    Ein Mensch der sich mit dem Verhalten des Hundes insbesondere des Rudelverhalten
    Auseinandergesetzt hat.Großes Fachwissen sich angeeignet hat
    Welches nun den Hunden zugute kommt einfach Spitze.
    Vorausgesetzt natürlich immer das sich die Tierheime auch offen zeigen für Erneuerungen wie man in dem Bericht positiv entnehmen konnte.Bleibt nun nur zu hoffen das die Hunde nun auch ein gutes zuhause finden wo auch die Neuen Hundehalter sich mit dem Hund auseinandersetzen im positiven Sinne und nicht bei der geringsten Auseinandersetzung den Hund wieder zurückbringen.

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  6. Insa Kuhn
    Insa Kuhn says:

    Ich habe auch so einen „Autsch“. Allerdings beschränken sich seine Selbstmordattacken lediglich auf zwei Hündinnen in unserer Umgebung.

    Was die Arbeitsweise von Tierheimen angeht. Da hab ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Und keine zwei Tage später sieht man dann – frisch vermittelt – ein älteres Ehepaar (um die 60) mit einem dreibeinigen D. Argentino-Mix. Alle drei total überfordert, was die Vermutung aufkommen lässt, dass der im Tierheim vorhandene Trainer nicht wirklich viel von seinem Job versteht. Schade für alle Beteiligten.

    Ich finde die Vorstellung der Hunde sehr, sehr gelungen. Charmant geschrieben und nichts beschönigt. Ich finde, dass der neue Halter wissen MUSS worauf er sich einlässt. Und es wäre natürlich auch schön, wenn die Tierheime entsprechende Hilfestellung anbieten könnten. Aber von dieser futuristischen Szene sind wir wohl noch Lichtjahre entfernt.

    Lieben Gruß

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