Auf! Bauen!

Als ich noch ein elender Werbefuzzi war, gehörte es zu meinen Aufgaben, dass ich manchmal auch Leute feuern musste.

Einmal saß ich mit einem Mitarbeiter im Gespräch, den ich sehr schätzte und der wegen nicht nachvollziehbarer Gründe ins Visier des Chefs geraten war.

Ich wusste, dass er eine Familie und Kinder hatte und als Mittfünfziger keine besonders guten Chancen, eine neue Anstellung zu bekommen.

Im Gespräch fragte ich ihn, wie er mit der Situation fertig würde.

Er antwortete: „Weißt Du, wenn Du es nicht ändern kannst, lerne drüber zu lachen.“

Ein Satz, den ich mir zum Credo machte und in der folgenden Zeit – in der Hundeszene – dem entsprechend jede Menge zu lachen hatte.

Also versuche ich zu lachen, auch wenn es mir momentan manchmal im Halse stecken bleibt.

Der folgende Text ist Heulsuselei. Und Hunde und lustige Anektdoten kommen nur am Rande vor!

Was ist passiert?

Als ich noch ein elender Werbefuzzi war, konnte ich ja nicht ahnen, dass ich irgendwann keiner mehr sein würde und fortan frierend auf der Hundewiese rumstehen würde. Also tat ich das, was viele elende Werbefuzzis mit zu viel Geld tun. Ich kaufte mir ein Haus.

So ein Haus ist eine tolle Sache, als Eigentümer kann man damit machen, was man will und so entschied ich, mir einen ganzen Stall voll Hunde anzuschaffen und weil das noch nicht reichte, gleich noch jemand wichtiges, die ihres Zeichens auch einen ganzen Stall voll Hunde mitbrachte.

Gut, die Nachbarn fanden das kacke, aber das war mir relativ wumpe – ist ja immerhin mein Haus und so lange die Tierchen sich weitestgehend benehmen, isses ja auch kein Problem.

So ein Haus will gepflegt werden, insbesondere dann, wenn es zwischenzeitlich von 20 vierbeinigen Innenarchitekten bewohnt wird.

Gerne erinnere ich mich an „Jack“, einen Tschechen, der es schaffte, innerhalb der drei Minuten, die ich brauchte, ein Paket entgegenzunehmen, meinen echt tollten Kaminofen in alle Einzelteile zu zerlegen – und das trotz Maulkorb.

Irgendwann bekam ich jedoch Fernweh, fühlte mich allein, weil jemand wichtiges zu jemand unerreichbaren wurde und bekam Angst, auf dem Berg, auf dem das Haus stand, auszutrocknen – blöd, denn so ein Haus kann man nur schwerlich mal eben 600 Kilometer Richtung Küste verfrachten.

Also dachte ich mir, probier es mal aus, und wenn es an der Ostsee schön ist, vermiete die Hüte an einen anderen Hundebekloppten. Gibt ja genug davon. Zwei Wohnsitze sind selbst für Einkommensmillionäre, wie Hundetrainer es in der Regel sind, dann doch ein bisschen viel.

Und da es an der Ostsee außerordentlich schön ist, habe ich vor ein paar Wochen entschieden, den besagten Hundebekloppten zu suchen und zu finden. Vor kurzem konnte ich schließlich Vollzug melden. Tolle Sache!

Wir hatten eine super Abmachung:

Tu mit dem Haus, was du willst, aber geh mir nicht auf den Senkel, wenn der Wasserhahn tropft, war meine Devise.

Ich zahl pünktlich die Miete, dafür mach ich hier, was ich will, war seine Devise.

Good Boy!

In den Acht Jahren, in denen ich in meiner „teuersten Hundehütte Hessens“, wie mein Vater sie nannte, gelebt habe, gaben sich ungefähr 500 Hunde die Klinke in die Hand. Dabei waren Tapetenfresser, Heizungrohrzerstörer, Gegendenkaminpinkler, Sofakiller und so weiter und so fort.

Wir waren Stammkunde bei der Deponie und den Rasen haben sie ehrlicherweise ruiniert, doch das Haus hat ihnen widerstanden.

Meine Wohnung an der Küste ist derweil eher spartanisch eingerichtet, um genau zu sein, passt meine Einrichtung noch in einen VW Golf. Ich wollte ja erstmal gucken, wie es läuft und es hätte ja sein können, dass ich das Mittelgebirge vermisse. (was totaler Quatsch ist, weil ich es hasse, bergauf zu gehen.)

Vor zwei Wochen wollte ich schließlich meinen „Kram“ holen, hat halt doch seine Vorteile, wenn man eine Waschmaschine sein Eigen nennt und nicht ständig zu Freunden rennen muss.

Blöderweise kamen Termine dazwischen, die Küstenköter und die Workshops zahlen ja immerhin meine Zigaretten und das hatte Vorrang.

Und hier kommt Murphys Law ins Spiel

Den Ausruf „Oh Scheiße“ mit multiplen Ausrufezeichen hört man äußerst ungerne – insbesondere dann, wenn man selber betroffen ist.

In diesem Fall rutschte dieses fatale Urteil dem netten Menschen von der „Leckortung“ raus, als er meine Haustür öffnete.

Mein Plan: Eine Goldfisch-Auffangstation

Während ich nämlich an der Ostsee schwer beschäftigt war, entschied meine Heizung auf dem Berg, dass genug genug sei und quittierte ihren Dienst.

Ich persönlich finde das von meiner Heizung ziemlich unfair, immerhin war ich immer äußerst nett zu ihr, habe darauf geachtet, dass der Mensch, der sie wartet, keine kalten Hände hat und dass immer ausreichend Öl zur Verfügung steht. Undank ist der Welten Lohn.

Immerhin möchte ich ihr zu Gute halten, dass sie nicht wusste, welche unheilvolle Kettenreaktion sie hervorrufen würde (alternative bekommt sie einen besonders hässlichen Platz auf dem Schrott).

Auf Grund des äußerst merkwürdigen Winters, mit dem wir dieses Jahr konfrontiert sind, sorgte der jähe Streik der Heizungsanlage dafür, dass die sich im Haus befindlichen Rohre im „Dynamic Stretching“ übten, dabei hoffnungslos übertrieben und schließlich plattzen wie die Leberwürste in der Mikrowelle.

Am Sonntag ging der Alarm bei der „Leckortung“ ein, vier Tage später fanden die Jungs von der Gemeinde den Übeltäter.

Ich stand gerade auf einer Weide und sammelte Pferdekacke ein, als mein Telefon klingelte und ein sehr netter Mensch 600 Kilometer weit weg zu mir sagte: „Herr Mrozinski, Sie haben ein sehr erntes Problem.“ Kurz darauf erfolgte das bereits erwähnte „Oh Scheisse“. Mit multiplen Ausrufezeichen.

Eine gute Freundin fuhr – telefonisch alarmiert – zum Ground Zero und konnte mir die Ersteinschätzung guten Gewissens bestätigen. „Oh Scheiße!“

Einen Satz, den man ebenso ungern hört wie „Oh Scheiße!“ ist „Da sehe ich schlechte Chancen, aber reichen Sie mal den Schadensbogen ein“, insbesondere, wenn er vom Sachbearbeiter der Kackversicherung kommt, die man eigentlich eh schon vor Jahren wechseln wollte und stattdessen nur den Tarif gewechselt hatte.

Der Grund für meine damalige Verärgerung war auch ein Wasserschaden, bei dem es fröhlich aus der Leitung sprudelte und ich trotz eindeutiger Sachlage erst einmal beweisen sollte, dass es sich um einen Wasserrohrbruch und nicht um einen experimentellen Springbrunnen handelte.

Ein Indiz dafür, dass es demnächst extrem hässlich werden könnte, lieferte mir der von der Versicherung bestellte Sachverständige, der mich fragte, an welche Adresse er die Rechnung schicken soll. Meine Antwort, an die Adresse der Versicherung, fand er unbefriedigend.

Zwischenzeitlich konnte ich immerhin einen Blick auf das Desaster werfen und eine sehr wertvolle Erkenntnis dahingehend gewinnen, wie wichtig oder unwichtig eigentlich Besitz ist.

Im oberen Bereich des Hauses befand sich mal die Wohnung für die Menschen. Blöderweise ist dieser Bereich in Ständerbauweise, also aus Holz gefertigt, so dass alle tragenden Balken unter dem viertägigen Wassereinbruch mächtig gelitten haben.

Unter Anwendung mässiger Gewalt lässt sich die Haustüre noch öffnen. Das Klima in den Wohnräumen begünstigt

1. die Bildung von Schimmel

2. einen tollen Lebensraum für Amphibien jeglicher Art.

Mein erster Blick fällt auf meinen Karton mit meinen Büchern. Nicht irgendwelche Bücher, sondern antiquarische Hundeliteratur, Erziehungsratgeber aus dem 19 Jahrhundert, Jahrgänge von „Der Hund“ von 1895 und seltenen Exemplaren wie „Von Bauernkötern und Köterkarren“ oder Räbers Enzyklopädie, die ich einst für schweinevielgeld im Internet gekauft hatte und die nun knöcheltief im Wasser stehen.

Das ist der Moment, in dem ich das erste Mal heule.

Ich eile ins ehemalige Büro. Jemand wichtiges hatte hier ein Elektro-Piano hingestellt und ich bin bin glücklich wie ein dreijähriger am Weihnachtsabend, dass sich der Schaden in Grenzen hält und wuchte das Ganze Ensemble auf die Überreste des Gästebettes, um schlimmeres zu vermeiden.

Mein Sekretär ist hinüber, ebenso die Bürogeräte und alle anderen Möbel, sogar die aus Massivholz.

Über meine Steuerunterlagen will ich gar nicht reden, wie gut, dass die mir eh eine Schätzung angedroht haben.

Im Schlafzimmer stelle ich fest, dass der Boden absackt, außerdem gibt es keinen Strom mehr im Haus.

Also gehe ich runter in den Seminarraum, beziehungsweise in das, was davon übrig geblieben ist. Bis vor einem guten Jahr war der Raum für Pensionshunde gedacht, dem entsprechend haben wir Silikonfugen gelegt. Diese entpuppen sich nun als Fluch, denn das Wasser steht nahezu 15 cm im Raum und die Decke kommt runter.

In dem Moment denke ich darüber nach, statt nach Hundebekloppten nach verwirrten Aquaristikern zu suchen, vielleicht haben die ja Interesse, eine Auffangstation für verhaltensgestörte Goldfische zu eröffnen.

Ich stehe im Eingangsbereich des Seminarraums und kämpfe mich durch Teile der Zwischendecke, um zum Sicherungskasten zu gelangen.

Denn wenn ich die Hütte jemals wieder trocken legen, brauche ich Strom.

Beim Versuch, die Hauptsicherung anzuschalten, fängt es auf der Stelle neben mir an zu qualmen. Immerhin ist genügend Wasser da, um einen Brand zu verhindern – ist ja auch was.

Der gute Mann von der „Leckortung“ hatte mir erklärt, dass ich unbedingt vor dem nächsten Frost die Wände trocken kriegen müsse, wir haben Ende Januar und alles, was das Internet hergibt, sind Trocknungszeiten von bis zu drei Monaten. Realismus ist anders.

Was sind zehn Versicherungsfuzzis auf dem Meeresgrund? Ein guter Anfang.

Am nächsten Tag bin ich in Bayern und gebe einen Workshop. In einer Pause rufe ich bei der Versicherung an und stelle fest, dass die in erster Linie versichern, dass sie nicht zuständig sind.

So erfahre ich tolle Fakten, zum Beispiel, dass es Karenzzeiten gibt. Auf meiner Gegenfrage, was ich mit einer Karenzzeit zu tun hätte, erklärt mir die junge Dame vom Callcenter, dass diese auch bei Tarifwechseln gelten würden.

Aha, seit acht Jahren zahle ich für die Versicherung. Alle viertel Jahre. Und wenn nicht pünktlich, dann wenigstens in der Schonfrist. Und nun gilt für mich eine Karenzzeit. Danke.

Außerdem, und das so als Top-Tipp an die Hausbesitzer unter Euch: Wenn Ihr ein Wochenende wegfahren möchtet, seid ihr verpflichtet, den Haupthahn Eures Hauses abzustellen.

Wusste ich nicht. Aber mit den Versicherungsbedingungen ist es wie mit den AGB im Internet.

Zu behaupten, man hätte sie verstanden, stellt die größte Lüge dar.

Und nu?

„Lerne darüber zu lachen“ sagte einst mein Mitarbeiter. „Am Ende wird alles gut, wenn nicht ist es nicht das Ende.“ habe ich daraus gemacht. Im Moment heisst es „weiter atmen“.

Es ist wie es ist. Erstmal muss ich das Haus stehenlassen. Auf Grund des (sich anbahnenden) Ärgers mit der Versicherung kann ich die Hütte, die einem Totalschaden nahekommt, nicht mal abreissen lassen. Ganz im Gegenteil: Erstmal muss ich Geld in die Hand nehmen, das ich nicht habe, um etwas zu erhalten, das sich wohl nicht retten lässt.

Meine Rechtsanwältin sagte es so: „Manche Versicherungen ziehen das Ding in die Länge, bis du mürbe bist.“ So ein scheiss Bautrockner kostet läppische 10 Euro am Tag. Ich brauche wohl Acht davon. Und das über Monate.

Halten wir fest, ich bin am Arsch.

Auf! Bauen!

Noch nicht!

Viele von denjenigen, die den ganzen Scheiß mitbekommen haben, haben Hilfe angeboten. Ich bin unendlich dankbar und vollends gerührt ob der Anteilnahme und den vielen warmen Worten!

Das ist das erste Mal, dass ich echt keine Idee habe, wie es weiter gehen soll.

Aber das muss ja nicht so bleiben. Denn am Ende werde ich lachen, ich bin mir sicher!

Wenn Du mit lachen möchtest – oder irgendeine Idee hast – lass es mich wissen …

6 Kommentare
  1. Christina
    Christina says:

    Ach Du Sch…! Ich laboriere hier seit letztem Frühjahr an einem nicht versicherten Wasserschaden in nur zwei Räumen. Das ist aber wirklich Kindergeburtstag gegenüber Deiner Situation.
    Als Tipp: Bei Langzeitnutzungen würde ich inzwischen eher gebrauchte Bautrockner kaufen als mieten. Beim Weiterverkauf macht man kaum Verlust. Ist mir aber auch erst eingefallen, nachdem mein Gemieteter statt geplanten 2 Wochen 10 in der Bude stand…
    Und Estrich bekommst Du mit Bautrocknern nicht trocken, egal wieviele Du reinstellst. Da muss dann eine Profifirma ran.
    Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir gute Nerven und ganz viel Hilfe durch Freunde.

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  2. Marc
    Marc says:

    Da haste den Beweis : Besitztum verpflichtet
    Vorschlag : Besorg dir ein paar Lehmänner ( 5 kg Vorschlaghammer)…und lass es mit Freunden noch mal so richtig krachen!
    Du wirst dich wundern wiiiiiiiie beliebt Abrisspartys sind!

    Antworten
  3. Kati W.
    Kati W. says:

    Heilige Scheiße! Da hast ja mächtig tief in ebendiese gegriffen. Leider muss ich dir als 39jährige Mieterin im Altbau sagen….das hättest du aber wissen müssen das man den Haupthahn bei längerer Abwesenheit (z.B.Urlaub) abstellt. Ich drück dir die Daumen für den Kampf mit Versicherung und Haus.

    Antworten
  4. Hannah
    Hannah says:

    Ich habe die „Oh Scheiße“ bei Facebook verfolgt und frage mich, wie viel ein einziger Mensch aushalten kann.
    Vor den Scherben der eigenen Pläne zu stehen und dann fest zu stellen, dass man dort allein steht ist gelinde gesagt beängstigend. Schmerzlichst zu erfahren, dass die einzige Beständigkeit man selbst ist.

    Deine Einstellung dazu teile ich.
    Lache! Weil du noch da bist, weil du noch stehst und weil es weiter geht. Es geht immer weiter. Es wird nicht „alles wieder gut“, es wird anders. Aber anders muss nicht schlecht sein.

    Weißt du was zum Lachen gut passt? – Kaffee!
    Trinkt der sich gut in Lübeck? Dann komm ich mal vorbei zum testen 🙂

    Antworten
    • dagmar niemeyer
      dagmar niemeyer says:

      In Situationen, wo du völlig in der Scheiße liegt, lernst du deine wahren Freunde kennen. Mein Freundeskreis ist seit meiner Krankheit sehr reduziert.

      Antworten
  5. kirsten
    kirsten says:

    hallo
    du hast mein vollstes mitgefühl!

    allerdings verstehen ich das mit deiner versicherung nicht so ganz…… du meldest den schaden,die schicken einen gutachter,dann eine trockungsfirma und zahlen das ganze……….oder???
    so ist es jedenfalls bei uns gelaufen

    wir hatten 2014 im juli einen ab(!)wasserschaden und 5500liter wasser im keller…. nach einem unwetter mit starkregen(laut vers. häufen sich solche starkregenfälle seit einigen jahren in s-h).
    den schaden haben wir der vers. gemeldet,gutachter wurde geschickt… trockungsfirma ebenso.. nur konnte diese keine trocknungsgeräte stellen aufgrund der aussentemperaturen,das ganze wurde auf den herbst geschoben.

    im sept. dann ,ebenfalls bei unwetter mit starkregen,erneut ein ab(!)wasserschaden,diesmal hats das komplette untergeschoß unseres hauses geflutet.
    das wasser inkl. „stücken“ kam aus der dusche und wc gesprudelt wie ein springbrunnen……
    die feuerwehr hatte mühe das ganze in den griff zu bekommen.
    nebenbei wieder wasser auch im keller,diesmal aber treppe runter vom haus aus….

    wieder das ganze der vers. gemeldet… gleiche reihenfolge wie beim vormal.
    gott sei dank hatten wir eine elementarversicherung für gebäude und hausrat……….wobei wir schon überlegt hatten dies rauszunehmen da wir weder an fließenden gewässern,vulkan o.ä. wohnen……….wie gut das starkregen seit ein paar jahren mit zur leistung gehört.

    man hat uns einen sachverständigen geschickt der netterweise den inventarschaden mit uns zus. aufgenommen hat.
    desweiteren einen mikrobiologen(ergebnis volle verkeimung) ein abrissteam um das untergeschoß zu entkernen…. und dann hochleistungstrockner aufgestellt.
    soweit alles im grünen bereich.

    wir wohnen seit dem auf 40qm im obergeschoß,2 erwachsene,1 hund und 2 alte kranke katzen……….
    dies inzwischen fast anderthalb jahre!
    denn……. mit der wieder herstellung kam der ärger………….die sanierungsfirma schickte allrounder… für ein fast 100 jahre altes haus sind aber allrounder durchaus tödlich.. da keine fachkenntnisse vorhanden und so mängel ohne ende …..

    seit 1 jahr haben wir die direktionsbeauftragte sachschäden der vers. an der seite,unser schaden u. die folgen füllen einen dicken leitzordner…………der fall ist an die hauptzentrale abgegeben worden da zu komplex,kompliziert usw.

    zum glück haben wir alle arbeiten u. mängel dokumentiert und mit fotos an die vers. gegeben.

    ich habe mich von den allroundern beschimpfen lassen müssen … bin als zickige hausfrau hingestellt worden… weil ich die wirklich gravierenden mängel nicht als toleranz hinnehmen wollte.
    beispiel; wohnzimmer fußboden 2ter aufbau(erdreich,kapillarbrechende kieselschickt,lecabeton(zementgebundene tonkügelchen),tonschüttung,lagerhölzer ,dielung.
    1. aufbau,dachfolie auf die erde,schüttung,dielen…… dielen kamen wieder hoch…

    dusche im bad(bodengleich) 2. mal gefließt ,beim ersten mal abfluß „versenkt“
    wc vorwand 3x ,beim 3. mal neuer handwerker,komplett abriss,neu aufbau.

    2 zimmer sind noch rohbau,nach beseitigung dortiger mängel wie falscher fußbodenaufbau und malerarbeiten.
    dies ist seit monaten streitpunkt zw. vers. u. sanierungsfirma………ein ende nicht in sicht.

    dies ist nur ein klitzekleiner teil…..wir könnten inzwischen ein buch darüber schreiben….

    sorry,ich wollte eigentlich garnicht soviel schreiben……..

    du siehst,das verständnis für deine lage ist groß.

    aber
    kopf hoch…… es geht immer irgendwie weiter(ich weiß,abgedroschene worte wenn man selbst betroffen ist….)

    lg kirsten

    Antworten

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